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Eine kleine Geschichte „Magic - die Zusammenkunft“ Teil 7
Mit Ünterstützung vom Fantasia Verlag CPM-Ausgabe Nr. 7 / Dezember 2004

Dieser Beitrag ist ein Original-Auszug aus dem Card Player's Magazine (Nr. 7 / Dezember 2004). Für Schreibfehler o.ä. ist ausnahmsweise mal nicht der Webmaster verantwortlich! ^^

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Alle Rechte, insbesondere die des auszugsweisen Nachdrucks, der elektronischen Speicherung, der Reproduktion und der Übersetzung in andere Sprachen behält sich der Fantasia Verlag vor. Dieser Auszug ist vom Verlag im Rahmen unserer Webseite Masters-of-Pain.de genehmigt.

Urza's RageTausende metallene Sklaven marschieren. Die Invasion ist nah. Das Warten hat für Yawgmoth, den dunklen Gott von Phyrexia, endlich ein Ende.
Wie eine wahre Flut ergießt sich seine Armee über Dominia. Bereit, jedes Leben auszulöschen.
Mächtige Kriegsmaschinen mit hoch entwickelten Waffen und bakteriellen Kulturen, die Plagen über den ganzen Planeten bringen.
Fällt eines der metallenen Monster, sind zwei andere da, um es zu ersetzen, aber noch gibt es Hoffnung für Dominia.

Was könnte bei dieser Vorgeschichte passender sein, als die neue Magic-Erweiterung „Invasion“ (Oktober 2000) zu nennen.

Wer „Urzas Zorn“ einmal zu spüren bekommen möchte, sollte mit der gleichnamigen Karte Spielen. Die Idee, direkten Schaden an einen Spieler oder eine Kreatur anzurichten, ist nicht neu, aber in diesem Fall kann der Schaden nicht verhindert werden.
Drei Schadenspunkte für drei Mana sind gut, bezahlst du mit der Fähigkeit „Kicker“ neun Mana mehr, hast du zehn volle Schaden sicher. „Kicker“ ist eine Kartenfähigkeit, die neue Kartenoptionen freischaltet, wenn Mana investiert.
„Squee, Goblin Nabob“, Mannschaftsmitglied der „Wetterlicht“ kann sich nicht zwischen zwei Dokumenten entscheiden. Ein sehr passendes Artwork für die Karte „Fakt oder Fiktion“, sie bringt deinen Gegner in die selbe Situation: Er muss aus den fünf obersten Karten deiner Bibliothek zwei Stapel bilden. Danach liegt die Wahl des Stapels bei dir, der andere wandert auf den Abwurfstapel (Friedhof).
Einer der besten Kartenzieher des Spiels, der viele Kombinationen erlaubt und dem Gegner die Wahl der Stapel meist sehr schwer macht. „Fakt oder Fiktion“ ist so stark, dass sie im Typ 1 Turnierformat nur noch einmal spielbar ist.
Fact or FictionDrachenlegenden gehören seit der Edition „Legends“ zu den Karten mit dem meisten Flair im Magic-Universum. „Invasion“ bietet gleich fünf neue Drachenlegenden, die nicht mehr so manahungrig sind, dafür aber auch etwas an Stärke eingebüßt haben. Nicht mehr die ganze Hand des Gegners kostet ein Schlag von „Crosis, dem Säuberer“, sondern nur noch alle Karten einer Farbe.

Nicht alles ist verloren.
Urza, der mächtige Weltenwanderer, hat ebenfalls eine Armee zusammengestellt, die der Invasion trotzen soll. Darunter auch Gerrard und die Mannschaft der „Wetterlicht“.
Sollte Yawgmoth Erfolg haben und Dominia unterwerfen, würde alles Leben auf dem Planeten aufhören zu existieren.

Quirion Dryad„Weltenwechsel“ (Februar 2001), die erste Erweiterung zu Invasion, bietet interessante Kartenschätze.
Die „Quirion Driade“ wurde Anfangs sehr unterschätzt, brachte aber letztendlich eines der mächtigsten Decks aller Zeiten hervor. Diese Kreatur, bekommt für jeden farbigen Spruch, der nicht grün ist, eine permanente +1/+1 Marke. In Verbindung mit Countern und billigen Kartenziehern wird die Driade schnell sehr groß. Vor allem die Kosten von einem farblosen und einem grünen Mana erlaubten es dieser Art von Deck, auf sehr niedrigen Mananiveau zu spielen und den Gegner in die Defensive zu drängen, das Tempo des Spieles zu diktieren.
Orim's ChantDem Gegner einen Zug lang keine Sprüche sprechen zu lassen ist ein starkes Kartenkonzept. Mit „Orims Gesängen“ ist das möglich.
Bist du bereit, die „Kicker“- Kosten dieses Spruchs zu bezahlen, kannst du diese Runde nicht mehr angreifen. Für einige Spieler ist das der kleine „Time Walk“.

Der Kampf ist blutig und hitzig. Unsere Helden erkennen, dass sie den Kampf auf eigenem Boden gegen die unendlich nachwachsende Armee nicht gewinnen können. Jetzt ist es an der Zeit, den Kampf nach „Phyrexia“ zu tragen.
Mit dem Sturm können die Helden Dominias für kurze Zeit die Oberhand im Kampf gewinnen. Urza und Gerrard kämpfen Seite an Seite und lassen sich dazu hinreißen, tief in Yawgmoths Felsenburg vorzustoßen. Doch das gehörte zum Plan Yawgmoths.
Gerrard und Urza sind gezwungen, in einer Arena gegeneinander zu kämpfen.
Gerrard gewinnt kampflos und kann fliehen. Das Schlachtenglück droht zu kippen, als Yawgmoth selbst durch das phyrexianische Portal tritt...

„Apokalypse“ (Mai 2001) ist ein sehr passender Name für den Abschluss der „Invasions“-Saga.
Eine zerstörte Welt ist alles was bleibt.

Schaust du dir die Apokalypse-Karten an, fällt dir sofort eine neue Fähigkeit ins Auge: die so genannten Split-Cards. Diese Karten sind zweigeteilt und beinhalten zwei verschiedene Effekte. Es sieht so aus als wären zwei kleine Karten zu einer zusammengefügt.
SpiritmongerEine sehr nützliche Fähigkeit, die mehr Möglichkeiten ins Spiel bringt. So sind auf „Feuer und Eis“ zwei verfeindete Farben, rot und blau, zusammen zu sehen. Der Spieler muss sich zwischen Feuer (Schaden), oder Eis (Manipulation und Karte ziehen) entscheiden.

Einzigartig ist auch „Röhrender Reliops“, die erste Karte, die per Abstimmung von Spielern erarbeitet wurde. Nacheinander wurden Art der Karte, Farbe und Fähigkeiten bestimmt, letztendlich herausgekommen ist eine fast schon überstarke Kreatur.

Reliops bedeutet rückwärts gelesen Spoiler, eine im Magicjargon, zu starke Karte.

Das Angesicht von Domina hat sich nach der Apokalypse geändert...

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